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Herbstwanderung 2022

Herbstwanderung

Eine Wanderung in den Kantonen Thurgau und Zürich

Wie heisst es doch so schön, wenn jemand eine Reise tut so kann sie/er was erzählen. Neun Zybörseler Frauen und Männer, neugierig und unternehmungslustig, haben sich diesen Slogan zu eigen gemacht. Der Reiseweg zum Ausgangsort ist diesmal etwas länger doch alles andere als langweilig. Im Speisewagen von Bern nach Zürich werden wir von einem netten Kellner mit Café und Gipfeli bestens versorgt. In Wil dürfen wir einen Bekannten von Lilian begrüssen, der sich als wahrer Glücksfall entpuppt. In Fischingen geboren und ehemaliger Ministrant, erhalten wir von Josi eine kompetente Kurzführung durch die Klosterkirche. Zurzeit leben noch sechs Mönche im Benediktinerkloster. Das feine Klosterbrot vom Lädeli sorgt für eine zusätzliche Wegzehrung.

An Leib und Seele gestärkt zeigt uns der wunderschöne Pilgerwegweiser die Richtung aufs Hörnli an. Zuerst durch bewaldetes Gebiet eröffnet sich uns schon bald die hügelige sattgrüne Landschaft. Nach unserem Stundenhalt geht es teilweise steil obsi. Auf den vielen Treppen werden unsere Muskeln so richtig durchmassiert!

Nach etwa 2½ Stunden und rund 600 Höhenmetern in den Beinen erreichen wir das weit herum bekannte Hörnli. Die Rundumsicht, angefangen beim Alpstein mit Säntis und Churfirsten, den Glarner- und im Dunst die Berner Alpen sowie nordwärts der Seerücken, wo sich der Unter- und Bodensee erahnen lässt ist einmalig. Leider ist es auf der wunderschönen Picknickwiese zu windig. Einige Wetterresistente suchen sich einen «hilben» Platz für die Mittagsrast. Die Mehrheit entscheidet sich für die heimelige und warme Gaststube. Auch hier werden wir wunderbar mit Speis und Trank verwöhnt. Älpler-«Hörnli» mit Apfelmus, was für eine Gaumenfreude. Den letzten Nussgipfel teilt Lilian generös mit uns…

Diesmal nehmen wir auf Anhieb die richtige Abzweigung. Bei der Reko haben Sonja und ich eine unfreiwillige Zusatzschlaufe gemacht! Heute erreichen wir in knapp einer Stunde den Sternenberg. Auch hier lohnt sich ein Blick in das kleine Kirchlein mit den wunderschön farbigen Glasfenstern.

Es bleibt uns genügend Zeit im legendären Sternen, wo bekanntlich der Film «Sternenberg» gedreht wurde, einzukehren. Bevor wir ins kleine Poschi nach Bauma steigen, lassen wir unseren Blick nochmals zum Hörnli schweifen…

Unten angekommen heisst es schnell umsteigen, der Zug durchs Tösstal nach Winterthur steht schon abfahrbereit. Auch auf der Heimfahrt gibt es viel «ds brichte», fröhlich bis ausgelassen geht es zu und her. Da und dort, ein verständnisvoller Blick auf uns meist Grauhaarigen, von anderen Zugfahrenden. Für gute Laune haben wir auf jeden Fall gesorgt. Oder?!


Allen ein herzliches Mercivillmol, die zum guten Gelingen dieser Wanderung beigetragen haben. 


Bericht: Margrit Gilbert – Fotos: Corinne Schweizer, Ueli Oester

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