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Pétanque-Spass in Seftigen

16. Juli 2016

Hättet Ihr‘s gewusst? «Pétanque» kommt vom Provencalischen «les pieds tanqués» was soviel heisst wie: «Zämefüesslige», und so wird die 650 bis 800 g schwere Kugel so nahe wie möglich zum «Cochonnet» geworfen – so heisst die kleine farbige Zielkugel.

Also, eine muntere, gut gelaunte Schar von sechs Frauen und zwei Männern treffen sich um 9 Uhr in Seftigen mit Pétanque-Meister und Initiator Ali, der schon alles vorbereitet hat. Die Hälfte von uns sind «Wiederholungstäter», die anderen blutige Anfänger. Ali erklärt uns die Spielregeln, die Zweierteams werden ausgelost, und schon geht‘s vorerst ans Üben. Die hohen Bäume werden leise verwünscht, denn am Morgen ist es trotz strahlend blauem Himmel am Schatten noch recht frisch. Als die Sonne aber höher steht, sind wir froh darüber.

Und nun beginnt der Wettkampf! Höchst konzentriert und mit vollem Einsatz werden die Kugeln geworfen (besser als schieben wie beim Kegeln), da hört man Freudenschreie, sieht aber auch lange Gesichter, wenn z.B. die Kugel das Cochonnet verschiebt und somit eine ganz neue Spielsituation entsteht. Wir feuern uns gegenseitig an, kommentieren die Spieltechnik, und oft muss Ali gerufen werden, der mit seinem geübten Auge den Abstand der Kugeln zum Cochonnet besser beurteilen kann. Im Zweifelsfall wird sogar zum Meterstab gegriffen. Einmal ging es bei uns um gerade mal 2 Millimeter Unterschied!

Um 11 Uhr verabschiedet sich Hans, weil er nur vier Stunden geschlafen hatte. Und so wird Ali vom Schiedsrichter zum Aktivspieler. Aber bevor es weiter geht, offeriert er uns aus seiner Hausbar einen Apéro, und was passt zum Pétanque besser als ein Pastis? Merci Ali, et santé à nous tous!

Nachher verzehren wir unseren mitgebrachten Lunch, Marjolaine gesellt sich als Zuschauerin zu uns und stellt zwei Körbchen Erdbeeren auf den Tisch zum naschen, Christine holt im nahen Beizli Kaffee für alle, die es wünschen, und weiter geht der Spass! Mit etwas Glück und viel Können spielen wir unsere Runden zu Ende, bis jedes Team gegen jedes gespielt hat – und zwischendurch gibt es immer wieder Zeit zum plaudern und gemütlichen Zusammensitzen.

Nach einem recht komplizierten Verfahren – so scheint es mir – werden die Sieger ermittelt, und mit nur 1 Punkt Vorsprung dürfen Verena und Nelly unter Applaus den Pokal resp. ein kleines Fläschli Prosecco entgegennehmen. Um 15 Uhr geht der Pétanque-Anlass zu Ende.

Danke Ali, es war wiederum alles bestens organisiert, und wir hatten viel Spass an dieser geselligen Sportart. Wir freuen uns bereits auf die Wiederholung im 2017!

Es grüssen: Hans, Christine und Christine, Heidi, Madlaina, Ueli, Verena, Nelly (die Schreiberin) sowie Ali (der Organisator und Fotograf)


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